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Schlagwort: Jesaja

Fürchte dich nicht!

Fürchte dich nicht!

Predigt zu Jesaja 43, 1-7 in der Unterensinger Michaelskirche „Fürchte dich nicht!“ Dieser Zuspruch Gottes aus dem heutigen Predigttext zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte Bibel, vom Ersten Buch Mose bis zur Offenbarung des Johannes. „Fürchte dich nicht!“So redete Gott mit den Vätern des Volkes Israel,Abraham, Isaak und Jakob. „Fürchte dich nicht!“sprach er zu Mose und Josua. „Fürchte dich nicht!“, hört im Neuen Testament Maria von dem Engel, der ihr ankündigt, dass sie Gottes Sohn zur Welt…

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Wir, die vergebenen Sünder

Wir, die vergebenen Sünder

Predigt zu Jesaja 6, 1-8 am 04.06.2023 in der Dettenhäuser Johanneskirche Anstatt den Predigttext für das Trinitatisfest 2023 vorzulesen, werde ich ihn nacherzählen: Jesaja 6, die Berufung des Propheten. „Weinberg des Herrn “ wird Israel, das Volk Gottes, genannt. Aber es steht schlecht um diesen Weinberg. Der Assyrische König liegt auf der Lauer. Er möchte ins Land einzufallen und alle Reben abzureißen. Israels König liegt im Sterben: Usija ist vom Aussatz befallen. Nach langer Regierung ebenso unrein wie sein Volk….

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Ein kleines Osterfest in der Passionszeit

Ein kleines Osterfest in der Passionszeit

Predigt zu Jesaja 54,7–10 gehalten am Sonntag Lätare (19.03.2023) in der Unterensinger Michaelskirche I. Einen Moment die Ewigkeit spüren Stellen Sie sich das vor: Da steht eine Uroma auf ihrem Stock gestützt vor der Kirche. Ihre Augen strahlen. Gerade eben ist ihr Urenkel getauft worden. Und sie hatte sich so gefreut, wie der Täufling die Uroma angelächelt und mit seinen Händchen interessiert die Falten in ihrem Gesicht studiert hatte. »In einem Augenblick kann die ganze Ewigkeit liegen«, sagt sie. Ihren…

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Meine eigene kleine Hölle – Predigt zu Jesaja 38,10-20

Meine eigene kleine Hölle – Predigt zu Jesaja 38,10-20

Jeder trägt seine eigene kleine Hölle mit sich herum.
Nicht immer ist es eine schwere Krankheit.
Vielleicht ist es der Streit in der Familie, der mich kaputt macht. Es tut weh, wenn ein Kind nichts mehr von einem willen will.
Oder es ist der Lebenstraum, der nicht wahr werden kann.
Oder eine Beziehung, die nicht gesund ist. Die nur noch quält.
Eine Lebenssituation, die völlig unbefriedigend ist.

Predigt über Jesaja 52, 13–15; 53, 1–10 an Karfreitag

Predigt über Jesaja 52, 13–15; 53, 1–10 an Karfreitag

Was soll man auch sagen beim Tod?
Wenn Trauernde ans Grab treten, finden sie kaum Worte.
Als Jesus starb, waren seine Vertraute erschüttert und sprachlos.
Sie konnten nicht begreifen, was geschehen war. Noch konnten sie ausdrücken, was sie empfanden.
Auch nicht gleich nach Ostern.

So waren sie heilfroh, als sie sich an ein Lied erinnerten, das sie aus ihrer Sprachlosigkeit heraus holte.
Ein Lied, überliefert im Buch Jesaja.
Es gab wieder was sie fühlten.
Es kleidete in Worte, was sie selbst nicht sagen konnten.
Es war so nahe am Geschehen auf Golgatha, dass sie die Worte nachsprachen, wieder und wieder.
Bis diese Worte eng mit der Passion Jesu verknüpft waren.