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Kategorie: Matthäus

Nicht nur einer von uns

Nicht nur einer von uns

Predigt zu Matthäus 3,13–17 (1. Sonntag nach Epiphanias) Liebe Geschwister,wir haben vorhin das Glaubensbekenntnis gesprochen.Alte Worte. Große Worte.„Gott von Gott,Licht vom Licht,wahrer Gott vom wahren Gott.“ Sind ihnen diese Worte leicht über die Lippen gegangen?Oder schwerer?Klangen sie vertraut oder fremd? Diese Worte sind eine Zusammenfassung von dem, was wir glauben.Jedoch sind sie älter als wir.Sie stehen vor uns.Und sie sagen mehr, als wir uns oft zu sagen trauen. Denn mit ihnen bekennen wir nicht nur:Jesus ist uns wichtig.Sondern auch:In diesem…

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Volkstrauertag und Weltgericht

Volkstrauertag und Weltgericht

Predigt zu Matthäus 25, 32-46 am 19.11.2023 in der Veitskirche in Nehren Der Staat Israel verleiht seit seiner Staatsgründung im Jahre 1948 an Nichtjuden, an Ausländerinnen und Ausländer den Ehrentitel: „Gerechter unter den Völkern“. Es werden Menschen geehrt,  die während des Dritten Reiches und des Zweiten Weltkrieges Juden geholfen haben, den Nazi-Schergen zu entkommen.  Erinnern sie sich noch an den Text unserer Schriftlesung? Wie der Hirte die Schafe und Böcke trennt?  Jesus setzet voraus, dass bestimmte ethische Regeln immer und überall gelten.  Diese…

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Gott ist anders!

Gott ist anders!

„Ich seh was, was du nicht siehst!“
Biblische Texte sprechen eine klare Sprache, wenn es um Ökonomie geht und prangern das Unrecht an den Verarmten an.
Das Matthäus-Evangelium, aus dem das Talente-Gleichnis stammt, warnt an vielen Stellen vor einer Vergöttlichung des Geldes:
Wo Dein Schatz ist, da ist auch dein Herz.
Es verurteilt ungerecht angehäuften Reichtum und stellt sich parteilich auf die Seite der Armen.
Es fordert auf, hinzuschauen, die alltägliche Gewalt wahrzunehmen – und immer auch nach der eigenen Beteiligung zu fragen.

Gabe Gottes

Gabe Gottes

Predigt zu Matthäus 9, 9-13 gehalten in der Schlaitdorfer St. Wendelin-Kirche am 5. Februar 2023 Hier finden Sie den Predigttext aus dem Matthäusevangelium 9, 9-13 Lesen wir den ersten Satz dieses Abschnittes einmal in Zeitlupe, also Stückchen weise: Als Jesus von dort (Kapernaum) wegging, sah er einen Menschen. Er sieht einen Menschen. Ich sehe einen Menschen.Ich sehe ihn als das, was er ist. Ein Mensch. Wie ich. Wie du. Ohne besondere Merkmale – abgesehen von den Merkmalen Mensch. Wir lesen…

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Predigt zu Matthäus 17, 1-9

Predigt zu Matthäus 17, 1-9

Gipfelerfahrungen verändern.

 

Nicht unbedingt gleich die ganze Welt, 
nicht unbedingt die Realität des gesamten Alltags, 
jedenfalls nicht unbedingt direkt und sofort. 

Wer schon einmal einen hohen Berg bestiegen hat, der weiß, wie anstrengend das ist.
Aber es ist ein tolles Gefühl, wenn es geschafft ist. 

Alles ist so weit weg, was mich sonst verfolgt, bedrängt oder ablenkt. 
Dazu kommt die Klarheit der Farben und Formen,
Blumen und Felsen,
die Intensität des Lichtes.

 Zusätzlich kann ein gemeinsamer Anstieg verbinden,
kann die Gipfelerfahrung noch intensiver machen. 

Gipfelerfahrungen können auch erschreckend sein.

Aufrührend.
Wenn alles Bisherige in Frage gestellt wird.
Wenn Zweifel an der Richtigkeit meiner Pläne Zweifel aufkommen. 
Zurückliegendes taucht aus einem anderen Blickwinkel wieder auf. 

Gipfelerfahrungen können auch ausgesprochen ernüchternd sein.

 

Schließlich muss ich irgendwann wieder vom Berg runter! 
Die Empfindungen und Erkenntnisse verblassen mir nur zu schnell,
ich kann sie oft genug nicht festhalten.